E-Rechnung
E-Rechnungen kommen schon an — und keiner weiß, wohin damit.
Von allen Themen im Büro ist das hier das einzige mit festen Stichtagen. E-Rechnungen empfangen können muss jeder Betrieb schon seit 2025. Selbst ausstellen müssen Sie sie für Rechnungen an andere Unternehmen ab 2027, wenn Ihr Umsatz im Vorjahr über 800.000 € lag, sonst ab 2028. Rechnungen an Privatkunden und Kleinbeträge bis 250 € sind nicht betroffen, Kleinunternehmer müssen keine ausstellen. Was davon für Ihren Betrieb gilt, klären wir zusammen mit Ihrem Steuerberater. Die gute Nachricht: Es ist ein überschaubares Projekt, kein Umbau des ganzen Betriebs.
Was Sie bekommen
- Empfang: eine Adresse, an der E-Rechnungen ankommen und nicht im Spam landen.
- Verarbeitung: eingehende XRechnung und ZUGFeRD automatisch auslesen statt abtippen.
- Archivierung abgestimmt mit Ihrem Steuerberater, revisionssicher und auffindbar.
- Ausgang: Ihre eigenen Rechnungen als ZUGFeRD, direkt aus Ihrer Software.
- Migration weg von Programmen, die abgekündigt sind.
Wie es abläuft
- 01
Bestandsaufnahme · zwei Stunden
Was kommt heute rein, was geht raus, womit wird gebucht, was sagt Ihr Steuerberater.
- 02
Umstellung · ein bis zwei Wochen
Empfang, Verarbeitung, Archiv und Ausgang einrichten und mit echten Rechnungen testen.
- 03
Übergabe · ein halber Tag
Ihre Leute machen es einmal selbst, ich schaue zu und korrigiere.
Warum das zählt
Rechnungen an andere Unternehmen dürfen noch bis Ende 2026 auf Papier oder als PDF gehen, bei höchstens 800.000 € Vorjahresumsatz bis Ende 2027
Quelle: § 27 Abs. 38 UStG
Keine Pflicht zur E-Rechnung bei Privatkunden, Kleinbeträgen bis 250 € und für Kleinunternehmer — empfangen können müssen sie aber alle Unternehmen
Quelle: BMF, FAQ E-Rechnung, Fragen 4 und 12 (Stand März 2026)
44,5 % der Betriebe, die bereits E-Rechnungen ausstellen, brauchten dafür einen IT-Dienstleister
Quelle: ZDH-E-Rechnungsumfrage 2026 (n = 1.926)
65,7 % verarbeiten eingehende E-Rechnungen noch von Hand
Quelle: ZDH-E-Rechnungsumfrage 2026
Die Handwerkskammer Ulm berät kostenlos und herstellerneutral. Wenn Sie dort schon waren: Ich setze um, was dabei herauskam.
Danach bleibt jemand zuständig
Wenn etwas eingerichtet ist, hört die Arbeit nicht auf. Ich bleibe dran, bis es im Alltag läuft: Rückfragen, Nachjustieren, kleine Änderungen. Ein fester Ansprechpartner statt Hotline und Ticketnummer.